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Wie können Sie einem Wurmbefall vorbeugen?

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Als Pferdebesitzer können Sie sich dem leider nicht entziehen, Ihr Pferd kann an Würmern leiden. Was ist der Lebenszyklus von Würmern? Kann man einen Wurmbefall verhindern? Im Folgenden finden Sie Tipps und Tricks zur besseren Vorbereitung und Abwehr von Würmern.

Würmer sind Parasiten, das heißt, sie leben von anderen Organismen. Bei Pferden befinden sie sich hauptsächlich im Verdauungstrakt.

Die Eier aus der Gülle landen auf dem Boden der Weide → Die Eier schlüpfen und entwickeln sich zu Larven → Die Larven befinden sich auf der Weide → Die Larven werden gefressen, weil sie sich im Gras befinden → Die Larven entwickeln sich weiter und bewegen sich im Körper des Pferdes → Der erwachsene Wurm legt Eier, die über die Gülle wieder auf der Weide landen. So beginnt der Zyklus wieder von vorne.

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Die beim Pferd am häufigsten vorkommenden Würmer sind:

  • Fohlenwurm
  • Spulwurm
  • Roter Blutwurm
  • Bandwurm

Wenn bei allen Pferden im Stall eine Kotuntersuchung durchgeführt wird, ist dies der beste Weg, um Würmer zu bekämpfen. Wenn Sie dreimal im Jahr eine Kotuntersuchung durchführen und ein gutes Management anwenden, sind weniger Wurmkuren erforderlich. Die Pferde erhalten daher weniger Medikamente und die Wahrscheinlichkeit einer Resistenz ist geringer.

Was ist also ein gutes Weidemanagement?

  1. Wenn möglich, sollten Sie Ihr Pferd häufig von der Weide holen. Vielleicht können Sie Ihre Weide in mehrere Teile unterteilen. Auf diese Weise haben Sie jedes Mal ein neues Stück Weide für Ihr Pferd.
  2. Entfernen Sie den Dung häufig von der Weise (zweimal pro Woche)
  3. Wenn Sie Schafe oder Kühe auf Ihrem Land grasen lassen, ist das gut für Ihr Pferd. Das liegt daran, dass sich diese Tiere nicht mit Pferdewürmern infizieren können.
  4. Sie können Ihr Land auch mehrmals pro Saison mähen
  5. Stellen Sie vor dem Beweiden sicher, dass eine Gülleuntersuchung durchgeführt wurde und die Tiere gegebenenfalls entwurmt sind. Dadurch wird die Anzahl der Eier auf der neuen Weide minimiert.

Extra: Fakten über Würmer!

  1. Erwachsene Würmer sind auf die Ernährung des Pferdes angewiesen. Sie können auf der Weide oder auf der Koppel nicht überleben.
  2. Der große Blutwurm stellte früher eine große Gefahr für Pferde dar. Dieser Wurm ist inzwischen durch den Einsatz von Wurmkuren praktisch ausgerottet.
  3. Wussten Sie, dass ein Blutwurm 220 bis 300 Tage braucht, um zu reifen?
  4. Ein Spulwurm ist am häufigsten bei jungen Pferden anzutreffen. Daher ist die Entwurmung bei jungen Pferden sehr wichtig. Abgestorbene Würmer können Verstopfung verursachen und zu Koliken führen.
  5. Seit einigen Jahren ist es möglich, Ihr Pferd mit dem Speichel auf Bandwürmer zu untersuchen
  6. Der Bandwurm kommt bei 1 von 5 Pferden vor und kann durch eine Kotuntersuchung nicht nachgewiesen werden.
  7. 98 % der Wurmlarven sind weniger als 1 Meter von der Gülle entfernt. Pferde vermeiden es von Natur aus, in der Nähe von Gülle zu grasen.