Die Kandare alleine ist ein Stangengebiss mit Hebelwirkung und gehört so zu den schärferen Gebissen. Damit nicht die blanke Kandare auf das Pferdemaul einwirkt, verwendest du zusätzlich eine sogenannte Unterlegtrense.
Diese liegt über der Kandare. Da dein Pferd nur begrenz Platz in seinem Maul hat, ist sie dünner als die normalen Wassertrensen und hat auch kleinere Gebissringe. Du reitest also mit jeweils zwei Zügeln in jeder Hand, so dass du deine Zügelhilfen gezielt an eines der beiden Gebisse weitergeben kannst. Natürlich solltest du hauptsächlich auf das Unterleggebiss einwirken. Du bekommst Unterlegtrensen in den selben Variationen, wie auch schon die Wassertrensen. Hier kannst du dich gut daran orientieren, was dein Pferd am liebsten mag, wenn du es normal mit einer Trense reitest. Die Einwirkungen sind dementsprechend auch gleich. Das einfache und das doppelt gebrochene Gebiss wirken beide auf die Zunge und die Laden des Pferdemauls ein, wobei sich das doppelt-gebrochene im Allgemeinen besser an die Form des Mauls anpasst. Die Ringe können eine runde aber auch eine Olivenform haben. Die ovale Olivenform schont dabei die Maulladen und verhindert das Einquetschen. Auch die Materialien unterscheiden sich. Du hast die Wahl zwischen normalem Edelstahl, Sweet-Iron und verschiedenen Legierungen, wie zum Beispiel Argentan. Wir bieten dir solche Unterlegtrensen unter anderem von den Firmen BR, Harrys Horse und HKM an.
Wenn du dein Pferd mit einer Kandare reiten möchtest, dann benötigst du neben den beiden Gebissen auch einen speziellen Zaum. Der Kandarenzaum besteht aus einem breiten Nasenriemen und besitzt keinen Sperrriemen. Außerdem einem extra Riemen für das zweite Gebiss. Auch hier haben wir natürlich eine tolle große Auswahl für dich, so dass du sicher etwas findest, was dir gefällt.